Templin muss sich knapp gegen Bötzow geschlagen geben

Unglückliche Niederlage für Templiner Tischtennis-Team

Spannendes, lang umkämpftes Duell von TTV 92 gegen TT-Freunde Bötzow II

Nach langer, langer Coronapause stand in der Halle des Templiner Gymnasiums am Freitagabend endlich wieder Tischtennis auf der Tagesordnung. Nachdem das erste Spiel der Männer des TTV 92 Templin in der Landesklasse in Leegebruch nur unentschieden geendet hatte, kam in der 2. Runde mit der Mannschaft der TT-Freunde Bötzow II ein noch härterer Brocken in die heimische Spielstätte. Templins Nr. 1 Jörg Wesolowski schätze vor dem Startschuss ein: „Die Gäste sind in der leichten Favoritenstellung. Ein Unentschieden wäre diesmal sogar ein Erfolg.“

Und um dieses Ziel zu erreichen, legte er gleich einen klaren 3:0-Sieg gegen Kenneth Domdey vor. Dann folgte eine hochdramatische Begegnung von Templins Zweitem in der Rangliste André van Leyen gegen Bötzows Erstem Ulrich Jahn, in der der TTV-Spieler seinen Gegner mit größtem Einsatz und nach 3:1-Sätzen niederrang. Und meinte danach, dass er „stehend k. o.“ sei.

André van Leyen (rechts) in einer der sehr umkämpften Partien, hier gegen Peter Polesky, an einem langen und sehr spannenden Tischtennisabend

Die Gäste konnten ausgleichen zum 2 : 2, weil es dem Templiner Andreas Wutzke nicht gelang, das überaus spannende 5-Satz-Spiel gegen Peter Polesky nach 0:2-Rückstand und tollem Satzausgleich nach Hause zu schaukeln. Riesengroß war die Enttäuschung!

Aber das war beileibe nicht die einzige, am Ende schwerwiegende Niederlage: Jörg Wesolowski sah beim 2 : 0 gegen Ulrich Jahn fast schon wie der sichere Sieger aus, ließ aber seinen Gegner wieder zurück ins Spiel finden. Trotzdem hatte er gegen seinen langjährigen „Angstgegner“ einige Matchbälle, die er am Ende nicht verwandeln konnte. Jener gab nach Spielende zu, „noch nie so knapp“ gegen den Templiner gewonnen zu haben. Hätte Templin diese beiden äußerst knappen Matches für sich entscheiden können, es wäre sogar ein Sieg gegen den starken Gegner möglich gewesen.

Weil nur ein André van Leyen (bärenstark mit drei Siegen!) an diesem Abend im Templiner Team stand, weil für Andreas Wutzke deutlich mehr drin war und weil Dr. Peter Glorius diesmal nicht ins Spiel fand (Trainingsrückstand als Grund wollte er nicht zulassen, „ich habe einfach nicht gut gespielt“, erklärte er!), ging für die Männer des TTV 92 Templin ein eminent spannender und sehr langer, umkämpfter Wettkampf mit einer äußerst knappen und auch etwas unglücklichen 5 : 7-Niederlage zu Ende.

Dr. Peter Glorius mit entwaffend ehrlicher Einschätzung zum Spiel , hier gegen die Bötzowerin Friederike Jahn

Aber bange muss den TTV-Akteuren sind sein, schließlich hatten sie einen unbändigen Kampfgeist gezeigt und nur etwas unglücklich verloren gegen ein junges gegnerisches Team von Bötzow II, das zur Spitze der Liga strebt. Rainer Fehlberg

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