TTV 92 Templin erreicht nach großem Kampf ein Remis

Tischtennis-Team der Landesklasse boten Spitzenreiter Finow Paroli

Eine gefühlte Ewigkeit hat es keinen Wettkampf der Männer des TTV 92 Templin in der Turnhalle des Gymnasiums mehr gegeben. Freitagabend war es endlich wieder so weit: Und gleich mit einer richtigen Herausforderung, denn der Spitzenreiter der Landesklasse 2 Gruppe 1, TTC Finow-Eberswalde V, kam, um die Templiner auf Herz und Nieren zu prüfen.

Die Männer des TTV 92 Templin: Dr. Glorius, Hübschmann, Wesolowski, van Leyen (v. l.)

Die Begegnung begann mit einem heftigen Paukenschlag: Die Templiner gewannen – ziemlich überraschend – die beiden einleitenden Doppel sowie die beiden folgenden Einzel. So schufen sie sich mit einem 4 : 0 eine überaus hoffnungsvolle Ausgangsposition für den Wettkampf.

Aber wie gewonnen so zerronnen: Zur Halbzeit waren die Gäste auf 5 : 3 herangekommen, und nach 10 Spielen stand es wieder pari mit 5 : 5. Von nun an wogte das Geschehen auf und ab. Die Templiner hätten den Wettkampf für sich vorentscheiden können, wenn es ihnen gelungen wäre, die zwei Schlüsselspiele – Jörg Wesolowski gegen Hannes Taeger, Andreas von Hübschmann gegen Volker Poppel – in der Mitte des Abends zu gewinnen, wenigstens eines davon. Dann wäre der Sieg gegen den starken Gegner möglich gewesen. Aber beide Spiele gingen verloren.

Vor dem letzten Einzel führten die Kurstädter durch Siege von André van Leyen und Wesolowski mit 7 : 6. Daran hatte besonders der ohne Fehl und Tadel spielenden van Leyen Anteil, der mit vier Erfolgen ungeschlagen durch den Abend ging. So waren im letzten Spiel Dr. Peter Glorius (Templin) und Carsten Weber extrem gefordert. Dieser Zweikampf entwickelte sich zur reinen Nervenschlacht und ging auch über 5 Sätze. Die Halle wurde in diesem Moment zu einem (ganz kleinen) Hexenkessel – von Mannschaftskameraden und einigen wenigen Fans. Doch alle Unterstützung nutzte nichts: Der wackere Templiner Doktor kämpfte wie ein Löwe und unterlag doch, so dass es zum 7 : 7-Unentschieden kam.

Letztes Spiel, Spannung pur – hinten Dr. Peter Glorius

Und damit sollten die Templiner aber nicht unzufrieden sein, sie mussten sich ja auch – wenn man so will – erst wieder an ihre Halle gewöhnen. Aber es war an diesem Abend auch mehr drin für TTV 92 Templin, werden sich die Akteure sagen.

Nach großem Kampf: faire Shakehands der Akteure

Rainer Fehlberg

Zum vollständigen Spielbericht

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